Kölner Wappen     Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt   




Kulturmetropole Köln.
Kultur und Kunst in Köln
Kölner Denkmäler

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Mängelliste Kölner Denkmäler
- Liste Kölner Denkmäler mit und ohne Mängel -

Anhang zu einer Themenseite des privaten Web-Informations-Projekts "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt".  Dieses private Web-Projekt verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen!



 Mängelliste Kölner Denkmäler
Liste Kölner Denkmäler aus den 3 historischen Epochen Römisches Köln, Mittelalterliches Köln und Neuzeitliches Köln mit und ohne Mängel *

Mängel: unzureichende Pflege und Präsentation, fehlende Erläuterungen/Beschreibungen
Online-Fassung
Druck-Fassung 
      
Aufruf zur Verbesserung!
Helfen Sie mit, die Mängel zu beseitigen. Wenden Sie sich an die Oberbürgermeisterin und /oder die Leitungsebene der Stadtverwaltung und den
Stadtkonservator ***


Viele der zahlreichen bedeutenden historischen und kulturellen Schätze Kölns sind im Stadtbild sehr präsent, wie u. a. die Baudenkmäler Kölner Dom und das Ensemble der 12 großen Romanischen Kirchen, die zum Teil herausragenden Museen mit ihren bedeutenden Kunstschätzen,  die - leider nur noch wenigen - mittelalterlichen Stadttore und vieles mehr. Leider hat man in Köln aber oftmals den Eindruck, dass mit manchen Schätzen des historischen und kulturellen Erbes der über 2000 Jahre alten Stadt nicht immer angemessen umgegangen wird. Manche dieser Denkmäler werden vernachlässigt und unzureichend gepflegt, manche werden den Kölner Bürgern und den vielen Besuchern der Stadt nicht angemessen präsentiert und viele sind nicht erläutert (beschriftet). Diese Mängel fallen einem besonders dann auf, wenn man in anderen Kulturstädten Besseres erlebt.

Problembeschreibung:
Der Dom und die 12 großen Romanischen Kirchen Kölns als herausragende Kulturgüter der Stadt sowie die kleinen Romanischen Kirchen und vielen Pfarrkirchen wurden nach dem Krieg innen und außen aufwendig wiederhergestellt und restauriert. Auffällig aber ist, dass hingegen die Festungsanlagen der 2000-jährigen Stadtgeschichte Kölns mit
  • der Römischen Stadtmauer (aus dem 1. Jhdt. n. Chr.)
  • der Mittelalterlichen Stadtmauer (aus dem 12./13. Jhdt.) und
  • den preußischen Festungsringen (aus dem 19. Jhdt.)
als Denkmäler und historische Dokumente im Stadtbild unzulänglich präsent sind - in ihrer (ehemaligen) Gesamtheit und auch als einzelne Objekte - und bis auf wenige Ausnahmen versteckt wirken. Vor allem die Objekte aus der römischen Epoche Kölns sind in der Stadt weitestgehend versteckt. In anderen alten Römerstädten sind die römischen Wurzeln deutlich besser zu erkennen und besser präsentiert, und zwar keineswegs nur in der hinsichtlich der erhaltenen Bausubstanz besser aufgestellten Römerstadt Trier, sondern auch z. B. in Xanten, Mainz oder Worms. Auch die Forts der preußischen Festungsringe sind überwiegend in einem bedauerlichen und sanierungsbedürftigen Zustand. Allerdings sind die verbliebenen Stadttore der großen Mittelalterlichen Stadtmauer in einem gut restaurierten Zustand. Und die römische Epoche ist mit vielen Objekten in musealer Form im Römisch-Germanischen Museum präsent, einem hinsichtlich der Anzahl und Qualität des Exponate hervorragenden Museum, dessen museale Gestaltung derzeit leider (noch) nicht optimal ist..

Befund:
Die in dieser 
"Mängelliste Kölner Denkmäler" (ein Anhang zur Themen-Seite Kölner Denkmäler) aufgeführten Denkmälern sind teilweise unzureichend gepflegt,  manche sogar verwahrlost und zumeist schlecht präsentiert. In sehr vielen Fällen fehlt eine Erläuterung mit kurzen Hinweisen und Daten zur Gesamtanlage (z. B. der Stadtmauern) und dem jeweiligen Objekt (z. B. Mauerstück, Stadttor) und dessen Bezugspunkt (Lage) in der Gesamtanlage. Barbara Schock-Werner, die ehemalige Dombaumeisterin hat beispielhaft die Vernachlässigung der Reste der römischen Stadtmauer in der Dom-Tiefgarage (fehlende Beschreibung an der Mauer) zu Recht angeprangert (Kölner Stadtanzeiger 25.11.2015: „Am Domparkhaus wird das antike Erbe Kölns mit Füßen getreten“).Hinzu kommt, dass so bedeutende Ausgrabungen wie die römischen Lagerhallen unter Groß St. Martin, das Ubier-Monument und das Baptisterium kaum beworben werden in der Stadt, so dass auch kaum einer hinfindet, was beim Ubier-Monument und dem Baptisterium allerdings auch nur Sinn hätte, wenn die Räume zugänglich wären.

In der "Mängelliste Kölner Denkmäler" sind mit dem Schwerpunkt auf archäologischen Boden-Denkmälern - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - Denkmäler mit  leichten bis erheblichen Mängeln ( = besonders ärgerlich/gravierend), aber auch solche ohne Mängel bezüglich angemessener Pflege und Präsentation sowie Beschreibung/Beschriftung aufgelistet.

In keiner vergleichbaren Stadt fallen solche Mängel in diesem Umfang auf. Ziel ist es, darauf hinzuwirken, dass diese Mängel abgestellt werden. Beim Reiter-Denkmal am Heumarkt ist z. B. zu beobachten, wie häufig dort die mittels einer privaten Stifterinitiative ausgestellten Schautafeln von Passanten/Köln-Besuchern genutzt werden. Daher ist es besonders ärgerlich, dass bei vielen der aufgelisteten Denkmäler im Stadtbild jedwede Erläuterung fehlt oder unzulänglich ist. Zum Glück sind wenigstens die 12 großen Romanischen Kirchen Kölns und einige wenige Baudenkmäler mit den informativen "Dreikronen-Tafeln" ausgestattet. Bei den verbliebenen Denkmälern der Festungsanlagen der 2000-jährigen Geschichte Kölns - Römische Stadtmauer, Mittelalterliche Stadtmauer und preußische Festungsringe - hingegen fehlen solche Beschreibungen zumeist oder sind unzureichend. Diese Mängel abzustellen, kann keine Geldfrage sein, denn eine angemessene Pflege und Präsentation sowie ein paar einheitlich gestaltete Hinweistafeln kosten kein Vermögen. Vielleicht wären für Hinweistafeln auch Sponsoren zu gewinnen. Es scheint jedoch an einem Konzept zu fehlen!

Forderung:
Zeitnah ist
für die aufgeführten und entsprechende weitere Objekte
  • ein Konzept  für die angemessene Pflege und Präsentation (z. B. Beleuchtung) und
  • ein Konzept für eine einheitliche Erläuterung/Beschreibung (Hinweistafeln an den Objekten) inkl. Aufnahme in das gute innnerstädtische Hinweissystem
zu erstellen  und
  • die zeitnahe Umsetzung der Konzepte zu gewährleisten.
Wenn Sie diese Mängel auch stören, wenden Sie sich an die Verantwortlichen (OB/Stadtverwaltung/Kultur-Dezernent/Stadtkonservator/Amt für Denkmalpflege/Stadtrats-Parteien/Kultur-Ausschuss).

Hinweis: Sollten an der einen oder anderen Stelle inzwischen aufgeführte Mängel beseitigt sein, bittet der Verfasser um einen Korrektur-Hinweis!


Römisches Köln (um 19. v. Chr. – Mitte 5. Jhdt. n. Chr.)
- insbesondere römische Stadtmauer -
 

Denkmal

Objekt Mängel
1 = Pflege und Präsentation, 2 = Beschreibung
Fotos


Römische Stadtmauer



































Römische Stadtmauer in ihrer Gesamtheit



Die Römische Stadtmauer wird bei Führungen diverser Veranstalter, denen man sich gezielt anschließen muss, und bei den jährlichen Aktions-Wochenenden des Vereins Fortis Colonia mit ihren wichtigsten Elementen vorgestellt. Ansonsten ist sie aber für die Kölner Bürger und Besucher kaum präsent oder gar versteckt (siehe unter nachfolgenden Einzelobjekten und unter Projekte). (s. vergleichbare Lösungen
z. B. bez. Kirchen in Mainz).
Teil des Nordtors (neu aufgestellt auf der Domplatte vor den Domtürmen)    

1 angemessen
2 Beschreibung vorhanden

keine Mängel



Teile des Nordtors und der Mauer sowie ein hierhin umgesetzter römischer Keller (kein Passant erfährt, was das ist! ) (beides in der Dom-Tiefgarage)  1 angemessen
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer) und keine Information über den dorthin umgesetzten Keller. Dieser Mangel ist wegen des großen Publikumsaufkommens an diesem Standort besonders ärgerlich! °
weiterhin leichter Mangel
° Mangel inzwischen weitgehendst behoben. Zwar gibt es direkt an den Objekten weiterhin keine Beschriftung. Am Eingang zum Parkhaus hängt jedoch neuerdings eine große Tafel mit ausführlicher Erläuterung (inklusive als Einbeziehung dieses Objekts in die Archäologische Zone).
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste

Römische Stadtmauer Köln
Teil eines Wehrturms der Nordseite der Mauer (Kreuzung Komödienstraße/Tunisstraße), im Mittelalter "Lysolphturm" genannt 1 angemessen; inzwischen wird dort wohl auch regelmäßig gereinigt. 
2 Beschreibung vorhanden; allerdings ist ein in der Nähe stehendes kleines Mauerstück unbeschriftet.
keine Mängel
.
Teile der Nordseite der Mauer (südlich Zeughaus/Stadt-Museum)
1 Das Mauerstück (römische Seite stadteinwärts) wirkt teilweise ungepflegt. Die stadtauswärts gelegenen Seite ist völlig von Autos zugeparkt, und dies unmittelbar neben dem Stadtmuseum und ärgerlicherweise ausgerechnet durch einen Parkplatz der Bezirksregierung, also einer Aufsichtsbehörde für die Stadt.
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer).
erhebliche Mängel
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste

Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste
Wehrturm an der Nord/West-Ecke der Mauer (Zeughausstraße), heute "Römerturm" genannt
1 angemessen
2
Beschreibung vorhanden
keine Mängel
.

Teil eines Wehrturms der Westseite der Mauer  (St. Apernstraße),  heute "Helenenturm" genannt

1 Turm völlig zugewachsen (Turm im Sommer völlig versteckt). Wieso hat hier noch niemand eingegriffen? °
2 Keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer).

°
Anfang 2012 ist der Bewuchs endlich entfernt worden! Mithin:
ganz erhebliche Mängel 
>>>  Mangel
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste   Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste
Status 2011
Römische Stadtmauer Köln
aktueller Status
Reste der Westseite der Mauer im Bodenbereich von Häusern in der Clemensstraße (Die Häuser stehen auf den Fundamenten der Mauer.)
1 - entfällt -
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer).
Mangel
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste
versteckt stehende Teile der Westseite der Mauer (in Wohnanlage östlich Mauritiussteinweg) 1 zum Teil erheblich zugewachsen und ungepflegt
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer).
erhebliche Mängel 
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste  Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste 
kleine Teile von Wehrtürmen an der Süd/West-Ecke und der Südseite der Mauer und eine längere Nachbildung der Südseite der Mauer (an Straßen Am Rothgerberbach/ Blaubach)

1 ein Mauerstück unter einer Überführung (s. Foto) wird als Rastplatz von Herumlungernden benutzt; 
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zu den erhaltenen Objekten und zu der Nachbildung sowie zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt der Objekte in der Mauer). 
erhebliche Mängel 

Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste
Teil der Südseite der Mauer (an Straße Mühlenbach)
1 Das Gelände wirkt im hohen Maße ungepflegt; die stadtauswärts gelegenen Seite vor der Mauer ist ein skandalöser Müllplatz *;
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer).
weiterhin Mängel
* Inzwischen ist die Vermüllung  beseitigt worden. Allerdings ist  dort ein offenbar schnell wachsendes Gestrüpp gepflanzt worden. Das Mauerteil dürfte bald hiervon verdeckt werden. Unverständlich!
.
Teile der Mauer an der Süd/Ost-Ecke der Mauer in Verbindung mit der Ausgrabung des Ubier- Monuments (Ecke Mühlenbach/An der Malzmühle). Das Ubiermonument ist das älteste Dokument Kölns (um 5 n. Chr.) und das älteste Steinbauwerk Deutschlands

Hinweis 1: Der Raum dieser Ausgrabung wäre auch geeignet, Informationen über die Römische Stadtmauer und deren Verlauf (z. B. mit der 2011 im RGM gezeigten Animation) zu zeigen, was allerdings nur Sinn hätte, wenn der Zugang geregelt wäre.
Hinweis 2: Das Ubier-Monument ist derzeit wegen Umbauarbeiten nicht zugänglich.
1 sehr gut präsentiertes Denkmal (Ubier-Monument und Mauerteile) im verschlossenen Keller eines Wohnhauses; leider derzeit nur bei Führungen zugänglich und außerdem völlig versteckt. Wegen der großen historischen Bedeutung des Denkmals und der Qualität der Präsentation ist dies ein besonders großes Ärgernis!

2 sehr gute Beschreibung vorhanden

leichter Mangel (wegen nicht geregelter Zugänglichkeit) 
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste
Teil der Ostseite der Mauer (vermutlich!) im Übergang vom oberirdischen zum unterirdischen Teil der U-Bahn-Haltestelle Heumarkt. Das Denkmal wird mit viel Aufwand in einem großen Glaskasten präsentiert, aber keiner erfährt, um was es sich handelt. 1 sehr gute Präsentation an der Treppe zur unterirdischen Haltestelle (in einem aufwenigen Glaskasten gesichert)
2 keine Beschreibung vorhanden (bzw. nur ein merkwürdiges Fragment , und das an ungünstiger Stelle)
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste
Mangel
Römische Stadtmauer Köln/Mängelliste

Bodentafeln zum Gesamtverlauf der Römischen Stadtmauer





Eine gute und wertvolle Information über den Verlauf der Stadtmauer sind die entlang der Trasse am Boden angebrachten Tafeln, in denen der Mauerverlauf und und der jeweilge Standort markiert sind. Dies ist eine gute Orientierungsmöglichkeit, ersetzt aber nicht die  Beschreibung an den einzelnen Objekten, zumal vielen Passanten die Tafeln gar nicht auffallen dürften.
gute Lösung
Römische Stadtmauer Köln
Mauerrest
kleines Mauerstück vor dem Gürzenich (Teil einer Abfangmauer?)

1 angemessen
2 Mauerstück (dem Vernehmen nach nicht Bestandteil der Stadtmauer); keine Beschreibung vorhanden
Mangel
.
Militär-Kastell Divitia

Hinweis:
Im Zusammenhang mit dem Bau des Rheinboulevards sind bei Ausgrabungen weitere Bodendenkmäler aus 1700 Jahren Deutz freigelegt worden, die hoffentlich zum Teil erlebbar gemacht werden. Vielleicht werden die hier genannten Mängel dann mit erledigt. 

Der Förderverein Historischer Park Deutz fördert und fordert einen "Historischen Park Deutz" zum Erhalt der Bodendenkmäler und zu deren angemessenen Präsentation, dessen hinreichende Realisierung aber noch ungewiss ist. Aktueller Stand: siehe unter Römisches Köln.
Teile des Ost-Tors in der Kastell-Mauer und Nachbildungen des Kastells im Pflaster (im rrh. Köln-Deutz in Nähe Alt St. Heribert)


1 Die Präsentation des Tors ist unzulänglich. °
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Objekt;
ferner keine Beschreibungen zur guten Idee einer Nachbildung eines Turms und der Kasernen im Pflaster sowie zum Kastell insges. und zur von dort einstens vorhandenen ersten Kölner Rheinbrücke vom lrh. römischen Köln (in der Flucht der heutigen Salzgasse) zum rrh. Kastell (um 310 n. Chr.);
Mängel

° Nach Ende der mehrjährigen Bauarbeiten in diesem Gelände ist inzwischen diese Fundstelle mit tatkräftiger Mithilfe des Historischer Park Deutz e. V. aufgeräumt und einigermäßen angemessen präsentiert (inkl. offenbar vorläufiger Beschreibung des Objekts).
.
Reste der spätrömischen Kastellmauer in den Kellerräumen der ehemaligen mittelalterlichen Abtei St. Heribert (heute ein Altenheim) - ein bedeutsamer Rest des spätrömischen Kastells -
1 Mauerrest derzeit nur bei gelegentlichen Sonder-Führungen zugänglich. Anzustreben ist ein einigermaßen regelmäßiger Zugang bzw. im Rahmen eines "Historischen Parks Deutz" eine dauerhafter Präsentation.
2 ?
Mangel

Praetorium
 (römischer Statthalterpalast)    
Ausgrabungen unterhalb des heutigen Rathauses (mit Eintritt Zugang von der Budengasse aus); vom Praetorium aus ist zugleich der Zugang zu einem römischen Abwasserkanal möglich. 1 hervorragende Präsentation  (künftig: Teil der Archäologischen Zone - geplantes Museum -)
2 (wie 1)
keine Mängel
.
römische Grabkammer Köln-Weiden
Ausgrabung einer zweistöckigen Luxus-Grabanlage an der ehemaligen römischen Fernstraße nach Westen  (heutige Aachener Str.)
1 gute Präsentation als Außenstelle des Römisch-Germanischen Museums; obwohl die Grabkammer wie das Ubier-Monument (siehe oben) einem privaten Wohnhaus angegliedert ist, ist das Objekt wenigstens zu definierten Zeiten zugänglich.
2 ausführliche Beschreibung vorhanden.
keine Mängel
Römisches Köln/Grab
Ausgrabungen unter St. Severin

Ausgrabungen römischer und frühmittelalterlicher Gräber (Severinsstraße)
1 gute Präsentation als Außenstelle des Römisch-Germanischen Museums; nur bei Führungen zugänglich
2 ?
leichter Mangel (wegen nicht geregelter Zugänglichkeit) 
.
Ausgrabungen unter Groß St. Martin
Ausgrabungen einer römischen Palaestra (Sportplatz) und römischer Lagerhallen - Zugang vom Kirchenraum aus - (Nähe Alter Markt)
1 sehr gute Präsentation der Ausgrabungen
2 Beschreibung mit informativen Schautafeln vorhanden; vielleicht sollten diese Besucher- Informationen gelegentlich an die aktuellsten Ergebnisse von Ausgrabungen angepasst und die Einzelobjekte mit zusätzlichen Erläuterungen versehen werden.
Schade dass diese hervorragende Ausgrabung in der Stadt kaum beworben wird!
keine Mängel
.
römische Hafenstraße

Teil der Hafenstraße (3./4.Jhdt.) (in Nähe Dom/ RGM) 
                            Römisches Köln/Hafenstraße        
1 angemessen
2 Das römisches Straßennetz ist ausführlich beschrieben, aber eine Beschreibung der daneben stehenden Ausgrabung (Abwasserkanal?) fehlt.
leichter Mangel 
Römisches Köln/Mängelliste
?
Ausgrabung an Straße Am Leystapel/ Rheinufer-Straße Nähe Schokoladen-Museum);
Objekt vermutlich Teil eines Abwasserkanals oder ... ? Keiner erfährt es!
1 angemessen
2 keine  Beschreibung vorhanden
Mangel
Römisches Köln/Mängelliste

Zur Geschichte dieser Epoche siehe Themenseite "Römisches Köln".                      


Mittelalterliches Köln (ab Mitte 5. Jhdt.)
- insbesondere mittelalterliche Stadtmauer - 

Denkmal  
Objekt Mängel
1 = Pflege und Präsentation, 2 = Beschreibung

Fotos
Mittelalterliche Stadtmauer 





































                                     
Mittelalterliche  Stadtmauer in ihrer Gesamtheit





Die Mittelalterliche Stadtmauer wird bei Führungen diverser Veranstalter, denen man sich gezielt anschließen muss, und bei den jährlichen Aktions-Wochenenden des Vereins Fortis Colonia mit ihren wichtigsten Elementen vorgestellt. Präsent im Stadtbild sind die wenigen erhaltenen und gut restaurierten großen Stadttore. In ihrer Gesamtheit ist die Mauer aber für die Kölner Bürger und Besucher wenig präsent (siehe unter nachfolgenden Einzelobjekten und unter Projekte).
Bayenturm (Am Bayenturm/Rheinufer-Straße)   1 Turm in gut restauriertem Zustand, Nutzung als Frauen-Mediaturm;
2 Beschriftung durch Nutzer vorhanden, aber ohne Erläuterung zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer)
leichter Mangel
                                        .   
Bottmühle (Severinswall)                                
1 sehr ungepflegter Eindruck; Mauerplattform mit Mühlenturm in mäßigen Zustand und zugewachsen, Nutzung durch Jugendverband Die Falken;
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Bauwerk und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer)
erhebliche Mängel
Mittelalterliche Stadtmauer Köln/Mängelliste
Severinstor (Chlodwigplatz)

1 Stadttor in gut restauriertem Zustand, Nutzung als Bürgertreff; angrenzendes Mauerstück zugewachsen
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Bauwerk und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer)
Mangel 
Mittelalterliche Stadtmauer Köln/Mängelliste
        Mauerstück        
Ulrepforte  (Sachsenring)

1 Stadttor mit Mühlenturm in gut restauriertem Zustand,  Nutzung durch Rote Funken;
2  ausführliche Beschreibung (durch Nutzer ?) vorhanden, aber ohne Erläuterung zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer); der Vorbau (von der Vorfeldeinrichtung vor der Mauer erhalten), sollte als solche besser erkennbar bzw. zumindest zusätzlich beschriftet sein (z. B. mit Skizze)      
leichter Mangel      
Mittelalterliche Stadtmauer Köln/Mängelliste
mit Vorbau
Abschnitt der Mauer mit 2 Wehrtürmen (Sachsenring) 1 Türme und Mauer in gut restauriertem Zustand, Türme in Nutzung durch Blaue Funken und Prinzengarde;
2 knappe Beschreibung an den Türmen (durch Nutzer ?) vorhanden, aber ohne Erläuterung zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt der Objekte in der Mauer)
leichter Mangel 

Hahnentor (Rudolfplatz) 1 Stadttor in gut restauriertem Zustand, Nutzung durch Ehrengarde;
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Bauwerk und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer)
Mangel
.
Grabenabfangteil (Nähe Friesenplatz in einer Tiefgarage)



?
.
Gereonsmühle und ein längerer Mauerabschnitt (Hansaring/Gereonswall)
1 Mühlenturm und Mauer in gutem Zustand, Nutzung des Mühlenturms durch einen Jugendverein; Eingang der Mühle teilweise/zeitweise vermüllt, Seite stadtauswärts mit einem Gartenbereich eines anderen Vereins zugestellt; vor der Mauer stadtauswärts ein ungepflegter und dort fehlplatzierter Bolzplatz, stadteinwärts eine trostlose Umgebung ... insgesamt eine unwürdige Präsentation eines an sich gut erthaltenen Denkmals. 
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zu den erhaltenen Bauwerken und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt der Objekte in der Mauer)
erhebliche Mängel
Mittelalterliche Stadtmauer Köln/Mängelliste
Eigelsteintor (Ebertplatz) 1 Stadttor in gut restauriertem Zustand, Nutzung durch einen Verein;
2 Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Bauwerk vorhanden, aber ohne Erläuterung zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer)
leichter Mangel 
.
Kunibertstürmchen (Rheinseite Nähe Bastei)

1 Privat genutzter Turm, weiße Fensterrahmen womöglich nicht denkmalkonform;
2 keine Beschreibung mit Erläuterungen zum erhaltenen Bauwerk und zur Mauer insgesamt (mit Bezugspunkt des Objekts in der Mauer)
Mangel
Mittelalterliche Stadtmauer Köln/Mängelliste
frühchristliches Baptisterium
Äußerst wertvolle Ausgrabung eines frühchristlichen Taufhauses mit Taufbecken (6. Jhdt.) an der Ostseite des Doms
1 sehr gute Präsentation - aber leider nur bei Führungen zugänglich (wegen der großen historischen Bedeutung des Denkmals ein besonders großes Ärgernis!) ... und eine völlig unwürdige Umgebung
2 Die Ausgrabung wird mittels einer Informationstafel am Eingang erklärt.
leichter Mangel (wegen nicht geregelter Zugänglichkeit)

Umbaumaßnahme Dom-Ostseite in Arbeit!. Damit dürften der Mangel und auch die unwürdige Umgebung in ca.Ende 2015 beseitigt sein!

aktueller Nachtrag:
Die Ostseite des Doms ist von 2013 bis Anfang 2017 aufwändig saniert worden. Im Zuge dieser Sanierung hat nun auch das Baptisterium eine würdige neue Präsentation in einem einem völlig neugestalteten Raum mit attraktiver Eingangsgestaltung erhalten (Fertigstellung April 2016)!  Allerdings:
- Mit Stand April 2016  sind 2 Mängel erhalten geblieben: Zugang - nach wenigen "Schnuppertagen" - wie früher nur - bei Führungen. Beschreibungen und Erläuterungen fehlen wie kölntypisch bei vielen Denkmälern (zumindest derzeit).
- Mit Stand April 2017 fehlt auch von außen jeder Hinweis, was sich hinter der Gittertür für ein historisches Denkmal verbirgt. Unverständlich!

Mittelalterliche Köln/Mängelliste
  Umgebung
(Änderung in Arbeit)
Brunnen des Alten Dom
Brunnen des Westatreums des Alten (karolingischen) Kölner Doms, dem Vorläufer des heutigen gotischen Kölner Doms. Der Brunnen aus dem 12. Jhdt. befindet sich an der ursprünglichen Stelle (zu sehen auf 2 Ebenen in der Dom-Tiefgarage) 1 Der Brunnen ist lobenswerterweise beim Bau der Garage erhalten geblieben und wird angemessen präsentiert.
2 Am oberen Ende des Brunnens im Erdgeschoss ist eine erläuternde Tafel vorhanden. Parker im Tiefgeschoss jedoch gehen leer aus. Dort fehlt die Beschreibung!
leichter Mangel 
Mittelalterliches Köln/Mängelliste

Mittelalterliches Köln/Mängelliste
Wehrturm von Deutz

m Zusammenhang mit dem Bau des Rheinboulevards sind bei Ausgrabungen weitere Bodendenkmäler aus 1700 Jahren Deutz freigelegt worden, die hoffentlich zum Teil erlebbar gemacht werden. Vielleicht werden die hier genannten Mängel dann mit erledigt.  

Der Förderverein Historischer Park Deutz fördert und fordert einen "Historischen Park Deutz" zum Erhalt der Bodendenkmäler und zu deren angemessenen Präsentation, dessen hinreichende Realisierung aber noch ungewiss ist. Aktueller Stand: siehe unter Römisches Köln.

Bei dem Wehrturm von Deutz (13. Jahrh.) handelt es sich vermutlich um einen Wehrturm des Grafen von Berg (13. Jh.). Er liegt im Gebiet des ehemaligen römischen Kastells Divitia und im Gebiet des geplanten "Historischen Park Deutz".

Zitat Förderverein  Historischer Park Deutz e.V.  "Der Turm hat einen Durchmesser von über 13 Metern und etwa 4 Meter starke Mauern. Er wurde bisher in einer Tiefe von über 4 Metern freigelegt, ohne dass die eigentlichen Fundamente erreicht worden wären. Für den Rheinboulevard soll er jetzt aber um etwa 15 - 30 cm abgetragen werden und gänzlich in der Lauffläche des Boulevards verschwinden. Vom Schutz eines Bodendenkmals kann hier keine Rede mehr sein. Eher von einer Teilzerstörung zu Gunsten des Rheinboulevards."
1 Erhalt und angemessene Präsentation des Turms sind gefährdet (siehe Zitat des Fördervereins).
2. s. Ziffer 1.
Zutreffendenfalls erheblicher Mangel
Siehe Fotos des Fördervereins.

Zur Geschichte dieser Epoche siehe Themenseite "Mittelalterliches Köln".


Neuzeitliches  Köln                             
- insbesondere preußische Festungsringe - 

Denkmal  
Objekt Mängel
1 = Pflege und Präsentation, 2 = Beschreibung

  Fotos
preußische Festungsringe
aus dem 19. Jhdt.

(innerer Festungsring,
äußerer Festungsring)
teilweise erhaltene Forts der Festungsringe rund um Köln (nähere Informationen über  Fortis ColoniaFestungsstadt CölnAG Festung Köln, CRIFA).                     
1 Die Forts der preußischen Festungsringe sind größtenteils in einem beklagenswerten Zustand. Wenigstens kümmern sich mehrere Vereine wie u. a. Fortis Colonia um das Notwendigste zum Erhalt der Denkmäler. Die Forts sind für die Bürger nur bei Führungen und Veranstaltungen zugänglich.
2 keine Beschreibungen vorhanden
erhebliche Mängel 
.
Die Festungsringe und ihre Forts in ihrer Gesamtheit





Die erhaltenen Teile der Forts  werden bei einzelnen Führungen sowie bei den jährlichen Aktions-Wochenenden des Vereins Fortis Colonia und am jährlichen Tag der Forts von den teilnehmenden Vereinen vorgestellt.  In ihrer Gesamtheit sind die Festungsringe aber für die Kölner Bürger und Besucher wenig präsent. Nur wenige dürften wissen, um was es sich bei den Bauresten in den Grüngürteln Kölns handelt oder z. B. dass das Geißbockheim des 1. FC Köln auf den Fundamenten eines der Forts steht. 
Boden-Denkmal Deutzer Schienen
Bei der Neugestaltung des Aufgangs vom Deutzer Bahnhof zur Hohenzollernbrücke wurde ein  Straßenbahnschienen-Abschnitt als Erinnerung an die früher dort über die Brücke zwischen Innenstadt und Deutz fahrende Straßenbahn  erhalten.
1 + 2  Bei dieser guten Idee hätte man die Teer-Plomben in Schienen und im Pflaster entfernen und das Pflaster reparieren sollen, vor allem aber eine Beschriftung zum Sinn dieses Denkmals anbringen müssen. Derzeit müssen die vielen dort entlang gehenden Touristen und Kölner meinen, der Stadt Köln sei beim Straßenbau das Geld ausgegangen.
erhebliche Mängel 
 Neuzeitliches Köln/Mängelliste    Neuzeitliches Köln/Mängelliste

Zur Geschichte dieser Epoche siehe Themenseite "Neuzeitliches Köln".


Kleinere personen- oder ereignisbezogene Denkmäler (Liste in Arbeit)

Denkmal  
Objekt Mängel
1 = Pflege und Präsentation, 2 = Beschreibung

Fotos
Die vielen kleineren Denkmäler und Skulpturen in der Stadt sind im allgemeinen besser gepflegt und  sind zumeist auch besser präsentiert und beschrieben als die vorgenannten Denkmäler aus den 3 historischen Epochen der Stadt.

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Reiterdenkmal am Heumarkt
Das Reiter-Denkmal auf dem Heumarkt ist 1878 zu Ehren von König Friedrich Wilhelm III von Preußen errichtet worden.  1 nach Renovierung keine Beanstandungen
2 Dank der von einer privaten Stifterinitiative aufgestellten Stele mit Schautafeln ist das Denkmal hervorragend beschrieben; die Tafeln werden von Passanten sehr häufig genutzt. So aufwendig kann und muss es natürlich nicht überall sein, aber so ähnlich sollten die Denkmäler aus den 3 historischen Epochen der Stadt beschrieben werden.
keine Mängel
Kölner Denkmäler
- weitere folgen -


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Kurze Beschreibungen vieler solcher Denkmäler siehe Themenseite "Kölner Denkmäler".


Projekte

Projekt
Erläuterungen

Mängel


Römisches Köln




Inszenierter Informationsweg durch das Römische Köln (mittels Faltblättern, Informationstafeln u. dgl.).

Denkbare Route: Praetorium - Hafenstraße - RGM - Nordtor (Dom) - Nordmauer mit Lysolph- und Römerturm - Helenenturm - Westmauer - Südmauer (Bäche) - Ubier-Monument - Kapitolshügel (St. Maria im Kapitol) - röm. Lagerhallen (unter Groß St. Martin) - Divitia
Diese Idee, wie z. B. hervorragend in der ebenfalls sehr alten Stadt Worms mit der Inszenierung  "Zu Fuß durch zwei Jahrtausende" und auch in der römischen "Schwesterstadt" Mainz realisiert **, ist bisher in Köln noch  nicht aufgegriffen worden. Warum eigentlich nicht?
erheblicher Mangel

Romanische Kirchen Kölns 
und Via Sacra


Die 12 großen Romanischen Kirchen Kölns sind ein herausragendes Kulturgut der Stadt und wurden nach dem Krieg innen und außen aufwendig wiederhergestellt und restauriert (mit maßgeblicher Unterstützung des Förderverein Romanische Kirchen)

Via Sacra: Inszenierter Besuchs- und Pilgerweg mit Einbindung der 12 großen Romanischen Kirchen - Arbeitstitel Via Sacra -, den Kölner Stadtplaner schon 1950 aufgegriffen hatten und der u. a.  im  Buch „Via Sacra“ von Hiltrud Kier (Bachem-Verlag) beschrieben worden ist.
Die Kirchen sind mittels Informationstafeln (Dreikronen-Tafeln) am jeweiligen Eingang oder in dessen Nähe gut beschrieben (Namen, Geschichte).
keine Mängel

Die Via Sacra ist bisher offenbar immer noch nicht in einer konkreten Planungsphase. Warum eigentlich nicht? Via Sacra - ein vergessenes Projekt?

In Köln wird - auch von der KölnTourismus GmbH, der offiziellen Tourismusorganisation der Stadt - u. E. das Kirchen-Ensemble nicht angemessen beworben. In einem Prospekt "Heiliges Köln" sind die 12 Romanischen Kirchen zwar erwähnt und drei sind auch beschrieben, es gibt aber u. W. von der KölnTourismus GmbH keine Beschreibung aller Kirchen und eines Besucherweges zu den 12 Kirchen.
erhebliche Mängel

Umfeld der
12 Romanischen Kirchen

Das Umfeld mancher der 12 Romanischen Kirchen war lange Zeit nicht in einem diesem bedeutsamen Kulturgut entsprechenden Zustand. Hierzu ist einiges verbessert worden, was aber weitere Optimierungskonzepte nicht ausschließen sollte. Die schlimmste Sünde, die Nordseite von St. Maria im Kapitol einstens zuzubauen und damit den grandiosen Blick aus Richtung Gürzenich (Via Culturalis) zuzudecken (Wer hat das zu verantworten?), lässt sich sicher allenfalls langfristig beheben, sollte aber als Vision verbleiben.


Der zuletzt ärgerlichste Mangel  - der Zustand des Platzes vor der Ostseite von St. Gereon (der an sich schöne Platz war verkommen, verdreckt, morsche Bänke, völlig unansehnlich) -  ist inzwischen renoviert worden (leider ohne den an diesem Platz fehlplatzierten Glascontainer zu versetzen). Leider ist beim Ausbau des Gerling-Quartiers das Umfeld der Kirche durch Missachtung des vom Rat beschlossenen Höhenkonzepts beeinträchtigt worden.

St. Gereon: erheblicher Mangel beseitigt
St. Gereon: Mangel wegen des Missachtung des Höhenkonzepts
Mängelliste Kölner Denkmäler/Maria im Kapitol
zugebaute Ostseite
St. Maria im Kapitol)
(Blick aus Richtung Gürzenich)
Via Culturalis


Geplante inszenierte Kulturmeile Via Culturalis, eine vor einigen Jahren aufgebrachte Idee


Die Via Culturalis ist bisher offenbar immer noch nicht in einer konkreten Planungsphase. Warum eigentlich nicht? Allerdings hat kürzlich (Sept. 2013) wenigstens mal eine Ideenfindung begonnen.
Mangel

Mittelalterliches Köln



Inszenierter Informationsweg durch das Mittelalterliche Köln (mittels Faltblättern, Informationstafeln u. dgl.).

Denkbare Route: Bayenturm - Bottmühle - Severinstor - Ausgrabungen St. Severin (römisch und fränkisch) - Ulrepforte/südliche Westmauer - St. Pantaleon - Hahnentor - Gereonsmühle/ nördliche Westmauer - Eigelsteintor- Kunibertstürmchen - Stadt-Museum - St. Gereon - historische Häuser und Plätze in der Altstadt
Diese Idee, wie z. B. hervorragend in der ebenfalls sehr alten Stadt Worms mit der Inszenierung "Zu Fuß durch zwei Jahrtausende" realisiert, ist bisher in Köln noch  nicht aufgegriffen worden. Warum eigentlich nicht?
erheblicher Mangel 
    
 Mängelliste/Druck-Fassung (ohne Fotos) 

Einer der im Vergleich zu vielen deutschen und europäischen Kultur-Städten besonders auffälliger Mangel in Köln ist, dass an den meisten historischen Denkmälern (Stadtmauern, Bauwerke u. ä. ) Erläuterungen und Beschriftungen fehlen oder unzulänglich sind. Nur an Romanischen Kirchen und an einigen wenigen anderen historischen Bauwerken und Denkmälern gibt es Erläuterungen. Es mangelt an einem Konzept. Nachdem vor einigen Jahren nun auch - verspätet gegenüber anderen Städten - in der Kölner Innenstadt ein gut gelungenes Hinweissystem zu wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt installiert worden ist, sollte endlich der zweite Schritt mit Informationen an Bauwerken und  Denkmälern folgen. An zwei Stellen ist gut zu beobachten, dass solche Erläuterungen von Passanten/Touristen gut genutzt werden, nämlich am Reiterdenkmal auf dem Heumarkt und an einer Informationstafel am Rathaus/Westseite Alter Markt.

 Andere geschichtsträchtige Städte machen das zum Teil vorzüglich. Als Beispiele sind nachfolgend die Varianten von Paris und Barcelona angefügt:



Mängelliste Kölner Denkmäler (Alternative Paris) Mängelliste Kölner Denkmäler (Alternative Paris)


Romanische Kirchen Köln
Kölner Hinweistafeln
Einheitliche Beschreibung aller Denkmäler in Paris; gut und elegant gemacht, allerdings frankreichüblich nur einsprachig. Beispiele für die Beschreibung der historischen Fundstätten im Barri Gòtic in Barcelona. Diese Stadt hat eine ähnliche Historie wie Köln mit einer römischen und mittelalterlichen Epoche. Im Barri Gòtic hat die Geschichte Barcelonas als römische Siedlung Barcino begonnen. Die ehemaligen Hauptstraßen durchziehen noch heute das Viertel. Die meisten der erhaltenen Baudenkmäler stammen aus dem 14. und 15 Jahrhundert, der Blütezeit als Seemacht. Die Präsentation ist deutlich besser als in Köln.
Eine der Kölner Lösungen für Beschreibungen an Baudenkmälern, aber leider nur bei den Romanischen Kirchen und einigen wenigen anderen Objekten vorhanden. Gut gelungen ist das Kölner Hinweissystem in der Kölner Innenstadt. Hieran müsste sich ein ähnliches Konzept für die Beschriftung der wichtigsten Bauwerke, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten aus den drei historischen Epochen der Stadt  anschließen.

In der Themenseite "Kölner Denkmäler" ist unter Denkmäler nicht der formale Begriff im Sinne der Denkmalpflege gemeint, sondern gemeint sind dort archäologische Ausgrabungen, historische Bauwerke und Skulpturen aus der über 2000-jährigen Geschichte der Stadt, dabei zum Teil solche mit einer großen historischen Bedeutung.
*   Stand 09.2014 (evtl. erfolgte Beseitigung von Mängeln sind noch nicht eingearbeitet.)
**  In Mainz erhält der Besucher vom Touristik-Büro Themen-Broschüren wie „Das römische Mainz“, „Mainzer Kirchen“, „Mainzer Museen“ - jeweils mit Lageskizzen und Beschreibungen der Stätten - . Somit finden Besucher leicht z. B. Denkmäler aus der römischen Epoche und können sich mittels der Broschüre hierüber informieren.
*** Gerne können Sie die Mängelliste (z. B. in der Druckfassung) hiebei verwenden!


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GL_Köln/28.02.2016

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